Stimmstörungen

Die Bedeutung der Stimme bemerkt man meist dann, wenn erkältungsbedingt eine Heiserkeit auftritt. Das Sprechen ist schmerzhaft und anstrengend. Man wird schlechter verstanden und klingt auch aus eigener Sicht fremd. Bei guter Schonung und Pflege vergehen diese Symptome in der Regel nach dem Abklingen der Erkältung.

Dagegen ist eine über einige Monate andauernde Heiserkeit mit

  • schneller Ermüdung der Stimme und
  • dem Gefühl der Sprechanstrengung

häufig Zeichen für eine Stimmstörung.

Weitere mögliche Merkmale sind:

  • eine unangemessen hohe oder auch zu tiefe Sprechstimmlage
  • Probleme beim lauten und sehr leisen Sprechen
  • Schwierigkeiten, die Tonhöhe der Stimme zu verändern, besonders beim Singen

Eine Stimmstörung ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die sich meist nur nach sorgsamer Behandlung bessert. Bei Vorliegen der genannten Anzeichen sollte unverzüglich ein Facharzt / eine Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder für Sprech- und Stimmheilkunde (Phoniatrie) aufgesucht werden. Dort erfolgt eine umfassende Diagnose und es werden entsprechende Behandlungsmaßnahmen eingeleitet, zu denen in der Regel auch eine Stimmtherapie gehört.